Tag 1:
Die Hinfahrt
Ich sage nur 1ère Class im TGV, das ist das Leben! Tischchen mit Steckdosen und im Gare de Strasbourg gabs sogar noch ein offenes WLAN von Cegetel. So kann man echt gemütlich reisen.
Der Kleine Mann neben mir im Zug (Alter knapp 10 Monate - das Bild ist nicht authentisch, aber repräsentativ *g*) findet das zwar nicht so dufte, aber Mutti geht damit ja extrem souverän um und ich kann ja die Lautstärke auf meinen Kopfhörern noch in die Höhe schrauben. Wenn das immer noch nichts hilft, wird einfach auf Grunzmusik (Kreator, Slayer, Sepultura umgestellt), obwohl ich dann mir vielleicht doch lieber das Geschrei anhören sollte. *g* Noch ist das Wetter trés bonne, mal sehen wie lange das noch hält. Ein erstes Photo habe ich auch schon geschossen, ich hoffe mal dass sich da noch das ein oder andere finden wird. Ich bin mal gespannt auf die Wohnung und den Stubentiger dort. Und meinen ersten Crash mit dem Französischen hatte ich auch gerade, das mit der Uhrzeit muss ich wohl noch etwas üben ;-) Zum Glück habe ich ja meinen genialen Vokabeltrainer auf meinem Baby dabei, aber ob das auf die Schnelle noch so viel helfen wird? Mann, darf da auf jeden Fall gespannt sein!
Die Wohung
Nicht schlecht die Bude, gut etwas beengt, aber immerhin in der Stadt, also was will man mehr. Außerdem ist einer der Nachbarn so nett sein WLAN offen zu lassen, so dass ich hier auch online sein kann. Ihr Armen Leute da draußen, da denkt ihr, ihr hättet endlich mal 7 Tage Eure Ruhe, aber ich sage dazu nur: "Ällabätsch!!!".
Das hier ist übrigens der Grund, warum ich auch hier bin:
Ich musste mich noch einem ganz besonderen Ritual meiner Mitreisenden unterziehen. Zusammen mit zwei Flaschen Rotwein (extra oridinaire!) und belegten Baguettes ziehen wir los nach Sacre-Coer. Mir soll es Recht sein, ich torkele einfach den beiden Alten hinterher und hoffe, dass sie schon bei der richtigen Metro-Station raushopsen.
Yapp, hat alles wunderbar geklappt. Davor sind wir aber noch bei wunderbarem Wetterchen etwas auf und um die Île de la Cité getapert. Hier ist auch ein Beweisphoto davon:
Und auch eine schöne Ansicht bot Notre Dame
Sonntags lohnt es sich auch für die Buchhändler nicht den Laden aufzumachen :-)
Nach einer etwas umfassenderen Latscherei gings dann hoch auf dem Montmartre (mit dem Bus und sogar an der Richtigen Haltestelle raus, um dann Sacré-Cœur anzusehen, einfach traumhaft, besonders nach Sonnenuntergang und wenn man auf den Stufen davor zusammen mit einer Flasche Rotewin und selbst belegten Baguettes den Sonnenuntergang über Paris betrachtet.
Leider sind die Bilder von "Sacré-Cœur bei Nacht" nix geworden, ich bin für Spenden bezüglich eines Stativs, gerne auch mit anhängender Spiegelrefexkamera offen.
Und ich bleibe dabei, ich sehe absolut nicht die Ähnlichkeit zwischen uns, die mir immer zum Vorwurf gemacht wird. Schließlich sehe ich doch viel besser aus!!
Samstag, 26. April 2008
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen